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Harter Kampf bleibt unbelohnt: Heimniederlage in Spiel 2 der Finalserie

Am Sonntagabend empfingen die Huskies den KEV zu Spiel 2 der Finalserie in der ausverkauften Probonio Arena. Nach einem ausgeglichenen ersten Drittel, in dem die Huskies in Führung gehen konnten, kommen die Pinguine aus Krefeld besser und besser ins Spiel. Im zweiten Drittel kontrollierte Krefeld das Spiel in der Offensive und ging mit zwei Toren in Front. Im letzten Drittel gibt es kein Durchkommen für die Huskies gegen das Abwehrbollwerk der Pinguine.

Zu Beginn kommen die Huskies durch Valenti, Wilde und Garlent zu den ersten Abschlüssen, wenngleich diese noch ungefährlich bleiben. Nach fünf Minuten lässt Weidner die Schlittenhunde jubeln: Bick lässt die Scheibe nach einem Abschluss von Valenti abprallen und Weidner nutzt seine Chance und schiebt den Puck ein (5.). In den Anfangsminuten kontrolliert Kassel das Spiel. Krefeld kommt offensiv noch kaum zum Zug. Das erste Powerplay der Huskies (11.) bleibt ungenutzt. In Minute 14 hat Keck im Konter die Chance auf 2:0 zu erhöhen, aber Bick pariert. Die Pinguine kommen schließlich besser ins Spiel und gleichen nach 16 Minuten durch Newton aus. Der Treffer wird, ebenso wie das Tor von Weidner zuvor, noch per Videobeweis überprüft, hält dieser aber stand. Die letzten zwei Minuten des ersten Drittels müssen die Huskies in Unterzahl überstehen. Dennoch haben die Nordhessen ihrerseits die Chance durch Daugavins: Der Lette kann sich gegen drei Krefelder durchsetzen, scheitert dann aber mit seinem Abschluss per Rückhand (20.). Somit geht es mit 1:1 in die erste Pause. 

Der zweite Abschnitt beginnt mit noch sechs Sekunden Unterzahl. Nur kurz nachdem diese überstanden war, sprachen die Schiedsrichter den Gästen das nächste Powerplay zu, die Abwehr und Maurer halten erneut stand. In der Folge reißen die Pinguine das Spiel immer weiter an sich. In Spielminute 27 knallt Cerny den Puck von der linken Außenbahn gegen den Pfosten, kurz darauf pariert Maurer stark. Die Gäste sind am Drücker und gehen durch Payerl (28.) in Führung. Nur drei Minuten später erhöht Zengerle auf 1:3 für die Pinguine. Insbesondere Maurer war es in dieser Phase zu verdanken, dass die Huskies nur mit einem Zwei-Tore-Rückstand in die zweite Pause mussten.  

Die ersten Minuten des Schlussabschnitts lassen auf ein Comeback hoffen. Die Huskies sind wieder aktiver in der Offensive. Weidner fälscht ab, aber der Puck geht knapp neben den Kasten (46.). Garlent schließt frei vom linken Flügel ab, verpasst aber das Tor (50.). Die Huskies bemühen sich um den Anschlusstreffer, aber können keine klaren Chancen herausspielen. Krefeld hingegen konzentriert sich auf die Defensive – mit Erfolg. Ein Distanzschuss der Huskies acht Minuten vor Ende wird kurz gefährlich, Bick lässt erneut prallen, aber die Krefelder Defensive ist aufmerksam und kann klären. Auf der anderen Seite kann Maurer in Zusammenarbeit mit Schütz einen Konter der Pinguine entschärfenund somit die Vorentscheidung verhindern (56.). Zwei Minuten vor Ende nutzt Huskies-Cheftrainer Woodcroft seine Auszeit. Der sechste Feldspieler ist auf dem Eis, das Tor ist leer. Matsumuto verpasst die Chance auf die Entscheidung, allerdings stellt Santos in der letzten Spielminute doch noch auf 1:4, den Endstand von Spiel 2. 

Somit liegen die Huskies in der Serie mit 0:2 hinten. Weiter geht es am kommenden Dienstag um 19:30 in Krefeld.

Tore: 

1:0 Weidner (5. Min.)

1:1 Newton (Buschmann, Santos – 16. Min.)

1:2 Payerl (Buschmann – 28. Min.)

1:3 Zengerle (Vandane, Hops – 31. Min.)

1:4 Santos (ENG – Köhler, Gogulla – 60. Min.)

Quelle: Kassel Huskies

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